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von Katja Januar 05, 2026 2 min lesen.
Die architektonische Entwicklung im Wohnungsbau tendiert zu offenen Grundrissen, bei denen die räumliche Trennung zwischen Koch-, Ess- und Wohnbereich entfällt. Diese Fusionierung der Funktionsbereiche erfordert eine Anpassung der Innenarchitektur. Um ein visuell ruhiges und einheitliches Gesamtbild zu erzeugen, setzen Planer auf systemübergreifende Möbelkonzepte. Hierbei werden Elemente des Küchenbaus technisch und optisch so modifiziert, dass sie als Wohnmöbel fungieren.

1. Systematische Materialverwendung
Ein Instrument der optischen Verbindung offener Räume ist der sogenannte Dekorverbund. Küchenhersteller wie Nobilia ermöglichen die Verwendung identischer Oberflächenmaterialien in unterschiedlichen Wohnzonen. Frontdekore, wie beispielsweise der Farbton "Coffee", lassen sich nicht nur für Küchenschränke, sondern auch für Sideboards im Wohnbereich oder Badmöbel einsetzen. Ergänzend können Arbeitsplattendekore, etwa in Nussbaum-Reproduktion, für Tischelemente verwendet werden. Spezielle Regalsysteme wie das Element "Case" erlauben zudem die Integration dieser Küchenmaterialien in offene Wohnregale, wodurch eine direkte Materialbrücke geschlagen wird.
2. Adaption von Möbeltypen durch Beschlagtechnik
Damit Küchenschränke im Wohnraum nicht als reine Zweckmöbel wahrgenommen werden, passen Hersteller die Beschlagtechnik an. Ein Beispiel hierfür ist die Glasvitrine "Air". Bei diesem Modell wird auf sichtbare seitliche Scharniere verzichtet. Stattdessen sind die Bänder im Ober- und Unterboden des Korpus montiert. Diese technische Lösung eliminiert die typische Optik eines Küchenoberschranks und ermöglicht den Einsatz als hochwertige Solitärvitrine im Wohn- oder Essbereich.
3. Der Essplatz als Systemkomponente
Zur Vermeidung von Stilbrüchen bieten Hersteller Tischsysteme an, die direkt auf das Küchenprogramm abgestimmt sind. Tischgestelle und Tischplatten können im exakt gleichen Dekor wie die Küchenarbeitsplatte oder die Schrankfront konfiguriert werden. Dies garantiert Farbgleichheit und verhindert Abweichungen, die bei der Kombination von Möbeln unterschiedlicher Hersteller auftreten können. Der Essplatz fungiert somit als technisches und optisches Bindeglied zwischen der Kochzone und dem Wohnbereich.
4. Raumübergreifende Kollektionskonzepte
Spezifische Designlinien werden gezielt für die Ausstattung kompletter Wohneinheiten entwickelt. Ein Beispiel ist das Programm "Sakura", welches stilistisch dem Japandi-Trend folgt. Die verfügbaren Fronten und Dekore sind so konzipiert, dass sie sowohl als Küchenzeile als auch als Waschtischunterschrank im Badezimmer planbar sind. Unterstützt wird dieser ganzheitliche Ansatz durch modulare Innenausstattungssysteme wie die "nBOX". Diese Organisationssysteme lassen sich universell in Küchenauszügen, Badkommoden oder Wohnzimmerschubladen einsetzen und sorgen für ein einheitliches Erscheinungsbild auch im Inneren der Möbel.

Fazit
Die moderne Einrichtungsplanung betrachtet den Grundriss als zusammenhängende Einheit. Durch die Nutzung variabler Rastersysteme und einer durchgängigen Materialbibliothek lassen sich Funktionsbereiche technisch und optisch verknüpfen. Dies ermöglicht die Realisierung eines harmonischen Raumgefüges ohne visuelle Brüche zwischen den einzelnen Wohnzonen.

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